19.4.11

barbecuen

Kulturelle Identität wird vor allem bei sommerlichen Temperaturen immer greifbar. Grillen oder das allseits beliebte "barbecuen" kehrt wieder ein.

Tempelhof - ein Selbstversuch

19:20 Uhr: Grillplatz gefunden. (Steinplatten im Gras)
19:22 Uhr: Fahrräder abgelegt.
19:25 Uhr: Einweggrill (Kostenpunkt 1,99 Euro) ausgepackt, angezündet.

Laut Verpackung ist der Einweggrill in 20min. grillbereit.


19:45 Uhr: Noch lange nicht grillbereit.
19:48 Uhr: Ketchupbrot hilft bei Hunger.
19:50 Uhr: Fleisch auf Grill. Juhuu.
20:15 Uhr: Mh, ganz lecker aber schnell ging das nicht. Restliches Fleisch muss zurück.
20:22 Uhr: Schnell den Müll in die Metalltonne.
20:30 Uhr: Tempelhof wird geschlossen.

Fazit:

Einweggrill kostet auf jeden Fall eine Menge Zeit und ist nicht für viele Hungrige geeignet. Da braucht man schon mehr. Tempelhof eignet sich hervorragend, um totes Fleisch auf dem Grill zu brutzeln. Man befindet sich meist unter einer großen Menge an Grillfreunden. Den gebrauchten Grill sollte man NICHT in die Plastiktonne werfen. Dies wird auch durch Angestellte kontrolliert, die lustig mit einem Auto über das Gelände fahren. Damit man mehr vom Grillgenuss hat, sollte man sich schon nachmittags oder am frühen Abend auf den Weg machen.

Mehr über das Phänomen "Grillen" beim Goethe-Institut
Ausstellung über Tempelhof in der Henn Galerie in München.










Bilder: R.Swhajor

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